Ölbranche reagiert auf Preisgleichheit zwischen Benzin und Diesel

Sonntag, 25. Mai, 2008

Laut Spiegel.de hat die Ölindistrie auf den Ärger unter anderem des Mittelstandes über die Preisnähe zwischen Benzin und Diesel reagiert. Der nur noch geringe Preisunterschied wird vielfach kritisiert, weil sich Diesel-Autos in ihrer Finanzierung kaum noch rechnen würden.

Sprit viel zu teuer

Die CDU-Mittelstandsvereinigung spricht von einem mindestens 18,5 Cent zu kleinen Preisunterschied. Die Antwort der Ölindustrie kam umgehend:

Man werde daher ebenso unverzüglich wie selbstkritisch den Benzinpreis einseitig um 18,5 Cent anheben, um den eingeforderten Preisunterschied wieder herzustellen.

Tja schade nur, dass sich diese Informationen in der Rubrik Satire der Onlineausgabe des SPIEGEL finden…


Flugzeugabsturz auf Flugshow in Eisenach

Montag, 28. April, 2008

Saufen für den Regenwald – Das Krombacher Regenwaldprojekt

Samstag, 5. April, 2008

Sicher habt Ihr euch gewundert, daß ich nichts mehr von mir habe hören lassen. Das hatte einen triftigen Grund: Ich habe kurzfristig beschlossen, mich aktiv für unsere Umwelt einzusetzen.
Vorgestern morgen habe ich einen Werbespot mit Günter Jauch gesehen dem zu entnehmen war, daß die Krombacher Brauerei und Greenpeace ein beispielloses Projekt zur Rettung des Urwaldes ins Leben gerufen haben: Für jeden getrunkenen Kasten Krombacher Bier werden sie 1m² Urwald retten.
In mir erwachte sofort der bisher tief in meinem Innersten verborgene Naturfreund und Umweltschützer und so beschloss ich, auch meinen Beitrag zur Rettung der Urwälder zu leisten.
Während ich so mit der Rettung des einen oder anderen Meters Regenwald beschäftigt war, kam meine Frau nach Hause. Bei der anschließend geführten, hitzigen Debatte mit ihr machte ich vermutlich die gleiche Erfahrung, wie Tausende andere Umweltschützer vor mir auch: Ich stieß auf völliges Unverständnis. Der Urwald schien ihr völlig egal, mein Engagement für die Natur und das Leben aller Menschen lehnte sie völlig ab. Sie wollte nicht verstehen, daß man eine so große Aktion wie die Rettung der Natur nicht aufschieben kann, ganz gleich, ob es erst Vormittag ist oder nicht.
Da sie in keinster Weise einsichtig war und man(n) bereit sein muss, für die Vollbringung solcher Taten Opfer zu bringen, verließ ich das Haus …
Niedergeschlagen, nein traurig, lief ich zunächst ziellos umher. Angst beschlich meine Gedanken. Angst um die Wälder. Verzweiflung machte sich tief in meinem Inneren breit, denn mit jeder verstrichenen Minute hätte ich wieder einige Quadratzentimeter unwiederbringlicher Natur retten können. Die Angst schnürte meine Kehle zu, die Verzweiflung ließ meinen Hals austrocknen. Wie groß war da meine Freude, als ich unerwartet auf eine Versammlung gleichgesinnter Umweltaktivisten traf! Ich erkannte sie sofort, denn als Zeichen ihrer Verbundenheit hielten sie alle eine Flasche Krombacher in der Hand, die sie demonstrativ leerten.
Schnell nahmen sie mich in ihre Mitte auf und so erfuhr ich sehr bald, dass einige von ihnen sich bereits seit Jahren mit der Rettung ganzer Kontinente beschäftigen, unbeachtet von der Öffentlichkeit, genau hier, an diesem Kiosk! Ich bewunderte die Zeichen ihres teilweise jahrelangen Kampfes:
Die von den Entbehrungen ausgemergelten Körper, die zum Aufforsten nötigen, prallen Bäuche, den Geruch nach Jahrtausende altem Urwaldboden, die mannigfaltigen Insekten und ich übersah auch nicht, daß sich einige beim Kampf um die Natur wohl die Zähne ausgebissen hatten.
Nachdem wir zusammen eine ungefähr tennisplatzgroße Menge natürlichem Urwaldes gerettet hatten, stellte ich fest, daß der Schutz und die Rettung der Umwelt ihren Tribut zollten. Durch das lange stehen schmerzten meine Füße, die Waden krampften, selbst die Zunge war durch die langen Debatten in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt: Ich hatte immer größere Mühen beim Aussprechen der großen Buchstaben eines Satzes oder Wortes. Aus diesem Grund beschloss ich die Versammlung zu verlassen und machte mich auf die Suche nach weiteren Mitstreitern. In einer Gaststätte ganz in der Nähe wurde ich dann auch sofort wieder fündig: Gut ein halbes Dutzend Umweltler hatte sich dort eingefunden und arbeitete hier im Verborgenen an der Rettung der natürlichen Ressourcen. Schnell war ich aufgenommen. Ich war gerührt als der Wirt meine Hand nahm und mir sagte: „Junge, rette den Urwald, wir zählen auf Dich“, und orderte die 4te Lokalrunde um unsere Aktion voranzutreiben. Da die anderen Gäste darauf bestanden, neben dem Urwald auch zusätzlich Gebiete wie die Sahara, die Wüste Gobi und den Rheingau wieder aufzuforsten und somit auch den Aufbau des heimischen Waldbestandes zu unterstützen, blieb mit nichts anderes übrig, als zu der Runde noch Jägermeister zu ordern.
Ganz schwindlig war mir vor Stolz und Glück, als ich viel später die Kneipe verließ. Plötzlich sah ich die Welt mit anderen Augen! Leicht verschwommen zwar, aber dafür sah, nein fühlte ich, daß sich unsere gute Mutter Erde drehte. Nicht gleichmäßig und in eine Richtung, nein, es waren eher ruckartige Bewegungen in abwechselnde Richtungen. Welcheine Erfahrung! Vor Glück taumelnd lief ich zu meinem Auto und beschloss, einen Demonstrationszug durch die Kneipen der Innenstadt durchzuführen, um die vielen, anderen Menschen auf die Probleme aufmerksam zu machen. So fuhr ich in Richtung Stadt und war gerade einem Ozonloch ausgewichen als ich am Straßenrand einen Streifenwagen entdeckte. Auf der Fahrbahn standen mehrere Polizisten und schauten in meine Richtung. Sie mussten von meinem Vorhaben erfahren haben, denn sie hielten gezielt mein Fahrzeug an.
Von Vorkontrollen bei Demonstrationen hatte ich ja bereits gehört, war aber dennoch verwundert, wie schnell sich das rumgesprochen hatte.
Nachdem ich angehalten und aus meinem Wagen gestiegen war, entschloss ich mich zu einer spontanen Sitzblockade auf der Straße. Wenn ich im nach hinein darüber nachdenke, war es keine rationell erklärbare Aktion, eher ein Zwang meines Unterbewusstseins. Ich saß und mein Körper weigerte sich, wieder aufzustehen. Mir widerfuhr das gleiche Schicksal wie Sitzblockierern in Brokdorf oder entlang der Castor -Strecke: Ich wurde durch die Polizisten weggetragen. Auch sie wollten den ernst der Lage nicht verstehen, obwohl ich sie immer wieder darüber aufklärte. Später, auf dem Revier erschien dann endlich ein Vernünftiger Mensch. Er hörte sich mein Problem in aller Ruhe und sichtbar interessiert an und erklärte mir dann, daß er die Anzahl der von mir geretteten Bäume feststellen wolle. Ich hätte den Schutz der Umwelt quasi im Blut und er bräuchte aus diesem Grund etwas davon. Ich war glücklich, diesen verständnisvollen Menschen getroffen zuhaben. Mein Engagement würde amtlich festgehalten und der Nachwelt erhalten! Dafür gab ich ihm gerne mein Blut.
Wenig später befand ich mich zu Fuß auf dem Weg nach Hause. Meinen Wagen hatten die netten Beamten behalten, damit er durch seine Abgase nicht alle meine Bemühungen wieder zerstört, wie sie mir erklärten. Auch haben sie mir fest versprochen, nach dem Recyclingverfahren aus meinem Führerschein ein Flugblatt zur Unterstützung der Rettungsaktion zu machen.
Froh und mit der Gewissheit, etwas großartiges getan zu haben ging ich dann nach Hause.

Unterwegs rettete ich an der Tankstelle noch ein paar Pflänzchen und erinnerte mich an eine alte Weissagung der Indianer:

Erst, wenn die letzte Ölplattform versenkt,
die letzte Tankstelle geschlossen,
das letzte Auto stillgelegt,
die letzte Autobahn begrünt ist,
werdet Ihr feststellen, daß Greenpeace nachts kein Bier verkauft.

In diesem Sinne wünsche ich einen frohen Tag. Ich geh jetzt nochmal’ n bisschen Urwald retten.

Fundort.


Ja, auch Beamte sind kriminell

Dienstag, 19. Februar, 2008

Wie wir alle wissen, schlägt die Exekutive nur da zu, wo sie es sich auch traut und das Risiko des Widerstandes mit Gewalt am geringsten ist. Als da wären:

Jugendliche Rollerfahrer, die sich an §1 der StVO halten, Raubkopierer oder, wie aktuell in der Presse, Steuersünder.

gemeint ist die CD

Leute, die es im Leben zu was gebracht haben und ein paar Öcken auf die hohe Kante gelegt haben, werden wie schwerstkriminelle behandelt und gegen sie wird mit Razzien vorgegangen wie gegen File-Sharer von Kinderpornos. Und das auch noch auf dreisteste Art und Weise:

Der Bundesnachrichtendienst kauft sich für 4,2 Millionen Euro eine einzige CD und verursacht dadurch eine Welle von Selbstanzeigen der Steuerhinterzieher. Man munkelt von über 1.000 Leuten, gegen die ermittelt (werden) wird. Diese CD enthält auf illegalem Wege geklaute Namen von potenziellen Steuerhinterziehern, mit denen der BND 3,4 Milliarden Euro aus Liechtenstein nach Hause holen will.

Große Debatten und Dispute gibt es darüber, ob diese Methode rechtens und gerechtfertigt sei. Für mich ist eins klar: Wer Zweifel daran hat, dass das eine verbrecherische Ermittlungsmethode ist, kann sie nicht mehr alle haben, denn dadurch wurden mehrere Gesetze gebrochen. Um ein paar zu nennen:

Bankgeheimnis: Verschwiegenheitspflicht und Recht der Auskunftsverweigerung von Banken gegenüber Dritten (wie zum Beispiel staatlichen Institutionen) über die finanziellen Verhältnisse ihrer Kunden.

Hehlerei: Sich eine Sache beschaffen, die ein anderer [...] durch eine rechtswidrige Tat erlangt hat, sich oder einem Dritten verschaffen, um sich oder einen Dritten zu bereichern.
Diese beiden Delikte liegen ganz offensichtlich vor und deswegen sind die Handlungen des BNDs, genauer Herrn Schäubles als Innenminister, aufs schärfste zu verurteilen. Ein Rücktritt bleibt abzuwarten und zu ersehnen.

Weiterhin gibt es noch etwas durchaus interessantes:

Steuergeheimnis (§30 Abgabenordnung): Hindert die Finanzbehörden daran, Erkenntnisse, die sie im Besteuerungsverfahren gewinnen, an Dritte weiterzugeben. Präziser: Es ist die Verpflichtung der Amtsträger zur Wahrung der Verschwiegenheit über im Besteuerungsverfahren bekanntgewordene Sachverhalte.

Und genau das wurde nicht getan. Wieso stand das ZDF am Morgen des 14. Februar 2008 bereits um 5:00 Uhr vor dem Haus von Klaus Zumwinkel, obwohl die Beamten erst um 7:00 Uhr eintrafen?

Hätte man sich an das Steuergeheimnis gehalten, wüsste heute noch kein einziger nicht-Involvierter von der Steueraffäre in Deutschland.


Dunkle Farben brauchen weniger Energie als helle

Sonntag, 10. Februar, 2008

Helle Farben am Computerbildschirm verbrauchen auf vielen Monitoren mehr Strom als dunkle. Der bekannte Öko-Blogger Mark Ontkush hatte deshalb schon vor Monaten die Suchmaschine Google aufgefordert, ihren Hintergrund von Weiß auf Schwarz zu ändern, weil dadurch weltweit hunderte Megawatt Strom gespart werden könnten.

Ansich keine schlechte Idee. Aber wäre es nicht viel effektiver, wenn man in Windows einen Blackscreen anstatt eines Bluescreens einführen würde? Sämtliche Energieprobleme der Erde wären gelöst ;-)

Die Realität sieht leider anders aus. Frau Merkel wird immernoch mit einem 760Li zur Arbeit gefahren, während sie von bestimmt einem Kubikmeter Hubraum auf Staatsbesuchen eskortiert wird. Solange sowas nicht mit z.B. einem Toyota Prius stattfindet, kann man die Klimapolitik doch eh nicht ernst nehmen. Und so lange werde ich auch mit einem Kickdown zum Bäcker fahren.

Wäre ja genau das gleiche wie wenn man die NPD ernst nehmen würde, deren Leute in ihren Wahlspots mit Chucks und Made in Hungary-Klamotten auftreten und dann irgendwas von „Erhaltung des deutschen Blutes“ faseln.

So, und zum Abschluss hier noch mein Beitrag zum Klimaschutz:

Black

Das Dschungelcamp ist vorbei…

Sonntag, 27. Januar, 2008

… Ross ist Dschungelkönigin geworden und DJ Tomekk hat die Arschkarte gezogen.

Gut, auf der einen Seite macht man so einen Scheiß natürlich nicht, (vor allem nicht vor laufender Kamera), auf der anderen widerum halte ich die Reaktion von RTL für suboptimal. Man geht mit der Entscheidung, ihn aus dem Camp zu werfen, dem Problem aus dem Weg, ohne sich damit auseinanderzusetzen.

Richtig wäre es gewesen, man hätte ihn 12 Stunden lang in einen stockfinsteren Raum von 3m² gehockt, in dem ihm Ratten und weiß Gott für interessante Tierchen Gesellschaft leisten. Nebenbei läuft „You’re My Heart, You’re My Soul“ als Endlosschleife.

DAS wäre eine adäquate Konsequenz gewesen. BTW: Der gute Mann ist Pole.

Hier nochmal das sogenannte Skandalvideo:


Merry X-MAS

Montag, 24. Dezember, 2007


Die Weltpolizei USA schlägt wieder zu

Donnerstag, 18. Oktober, 2007

Bitte, bitte lass es November 2008 werden….

Dritter Weltkrieg

WE ARE FUCKED


TV-Skandal um Eva Herman

Mittwoch, 17. Oktober, 2007

Also eins muss man ihr lassen. Sie kann sehr gut mit Pauschalisierungen , Scheinvorstellungen und Realitätsfremde umgehen. Respekt!

Wer sich die Sendung beim Kerner ansehen will, kann das hier tun.

Mund halten!

 

Aber es ist auch so, wie es hier sehr schön dargestellt ist, dass die Presse nicht ganz unschuldig ist.


Poesiealbum

Freitag, 12. Oktober, 2007

 Jaja, ich weiß… Lang nix mehr geposted. Mir fehlen ja auch die Themen. Es passiert halt im Moment nichts in der Presse. Gut, Eva Herman hat guten Tag gesagt und die Empörung ist groß. Aber eins kann ich präsentieren. Die Suchbegriffe der letzten Tage, die bei Google eingegeben wurden und durch die dieser Blog gefunden wurde. Sehr interessant.

 

Blogsuchbegriffe

Ach, einen hab ich noch: