Defekte Elektrogeräte durch Katzen

Mittwoch, 30. Juli, 2008

Wer hat sich nicht schon immer gewundert, warum auf einmal der DVD Player oder die PS2 kaputt geht. Meist sind daran Katzen schuld. Ich habe in einer Langzeitstudie das ganze mal genauer beobachtet.

Als ich mal wieder auf dem Microvelour Sofa rumschimmelte und eine meiner Katzen, die übrigens aus unerklärlichen Gründen einen zwanghaften Drang haben, sich streicheln zu lassen, sich auf das Sofa setzte, konnte man nach längerem Streicheln erkennen, dass sich ein kleiner Lichtbogen (anscheinend statische Entladung) am Ohr der Katze entstand. Über die Sache sichtlich erfreut wiederholte ich die Prozedur und siehe da es funktioniert immer wieder. Mal abgesehen davon, dass es dem kleinen pelzigen Freund nicht sonderlich gefiel. Trotzdem weiter das Fellknäul gerubbelt bis der voll geladene Energiebolzen nicht mehr wollte und vom Sofa hüpfte.
Anscheinend ist dann dieser pelzige kleine Energiebolzen wie besenkt durch die Wohnung und gegen den DVD Player gelaufen. Darauf hin hat sich die, in dem kleinen pelzigen Freund gespeicherte Energie, auf den DVD Player entladen und ihn zerstört.

Jetzt erklärt das mal eurer Versicherung…

Von pAra


Von Sternschnuppen und guten Entscheidungen

Donnerstag, 24. April, 2008


Saufen für den Regenwald – Das Krombacher Regenwaldprojekt

Samstag, 5. April, 2008

Sicher habt Ihr euch gewundert, daß ich nichts mehr von mir habe hören lassen. Das hatte einen triftigen Grund: Ich habe kurzfristig beschlossen, mich aktiv für unsere Umwelt einzusetzen.
Vorgestern morgen habe ich einen Werbespot mit Günter Jauch gesehen dem zu entnehmen war, daß die Krombacher Brauerei und Greenpeace ein beispielloses Projekt zur Rettung des Urwaldes ins Leben gerufen haben: Für jeden getrunkenen Kasten Krombacher Bier werden sie 1m² Urwald retten.
In mir erwachte sofort der bisher tief in meinem Innersten verborgene Naturfreund und Umweltschützer und so beschloss ich, auch meinen Beitrag zur Rettung der Urwälder zu leisten.
Während ich so mit der Rettung des einen oder anderen Meters Regenwald beschäftigt war, kam meine Frau nach Hause. Bei der anschließend geführten, hitzigen Debatte mit ihr machte ich vermutlich die gleiche Erfahrung, wie Tausende andere Umweltschützer vor mir auch: Ich stieß auf völliges Unverständnis. Der Urwald schien ihr völlig egal, mein Engagement für die Natur und das Leben aller Menschen lehnte sie völlig ab. Sie wollte nicht verstehen, daß man eine so große Aktion wie die Rettung der Natur nicht aufschieben kann, ganz gleich, ob es erst Vormittag ist oder nicht.
Da sie in keinster Weise einsichtig war und man(n) bereit sein muss, für die Vollbringung solcher Taten Opfer zu bringen, verließ ich das Haus …
Niedergeschlagen, nein traurig, lief ich zunächst ziellos umher. Angst beschlich meine Gedanken. Angst um die Wälder. Verzweiflung machte sich tief in meinem Inneren breit, denn mit jeder verstrichenen Minute hätte ich wieder einige Quadratzentimeter unwiederbringlicher Natur retten können. Die Angst schnürte meine Kehle zu, die Verzweiflung ließ meinen Hals austrocknen. Wie groß war da meine Freude, als ich unerwartet auf eine Versammlung gleichgesinnter Umweltaktivisten traf! Ich erkannte sie sofort, denn als Zeichen ihrer Verbundenheit hielten sie alle eine Flasche Krombacher in der Hand, die sie demonstrativ leerten.
Schnell nahmen sie mich in ihre Mitte auf und so erfuhr ich sehr bald, dass einige von ihnen sich bereits seit Jahren mit der Rettung ganzer Kontinente beschäftigen, unbeachtet von der Öffentlichkeit, genau hier, an diesem Kiosk! Ich bewunderte die Zeichen ihres teilweise jahrelangen Kampfes:
Die von den Entbehrungen ausgemergelten Körper, die zum Aufforsten nötigen, prallen Bäuche, den Geruch nach Jahrtausende altem Urwaldboden, die mannigfaltigen Insekten und ich übersah auch nicht, daß sich einige beim Kampf um die Natur wohl die Zähne ausgebissen hatten.
Nachdem wir zusammen eine ungefähr tennisplatzgroße Menge natürlichem Urwaldes gerettet hatten, stellte ich fest, daß der Schutz und die Rettung der Umwelt ihren Tribut zollten. Durch das lange stehen schmerzten meine Füße, die Waden krampften, selbst die Zunge war durch die langen Debatten in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt: Ich hatte immer größere Mühen beim Aussprechen der großen Buchstaben eines Satzes oder Wortes. Aus diesem Grund beschloss ich die Versammlung zu verlassen und machte mich auf die Suche nach weiteren Mitstreitern. In einer Gaststätte ganz in der Nähe wurde ich dann auch sofort wieder fündig: Gut ein halbes Dutzend Umweltler hatte sich dort eingefunden und arbeitete hier im Verborgenen an der Rettung der natürlichen Ressourcen. Schnell war ich aufgenommen. Ich war gerührt als der Wirt meine Hand nahm und mir sagte: „Junge, rette den Urwald, wir zählen auf Dich“, und orderte die 4te Lokalrunde um unsere Aktion voranzutreiben. Da die anderen Gäste darauf bestanden, neben dem Urwald auch zusätzlich Gebiete wie die Sahara, die Wüste Gobi und den Rheingau wieder aufzuforsten und somit auch den Aufbau des heimischen Waldbestandes zu unterstützen, blieb mit nichts anderes übrig, als zu der Runde noch Jägermeister zu ordern.
Ganz schwindlig war mir vor Stolz und Glück, als ich viel später die Kneipe verließ. Plötzlich sah ich die Welt mit anderen Augen! Leicht verschwommen zwar, aber dafür sah, nein fühlte ich, daß sich unsere gute Mutter Erde drehte. Nicht gleichmäßig und in eine Richtung, nein, es waren eher ruckartige Bewegungen in abwechselnde Richtungen. Welcheine Erfahrung! Vor Glück taumelnd lief ich zu meinem Auto und beschloss, einen Demonstrationszug durch die Kneipen der Innenstadt durchzuführen, um die vielen, anderen Menschen auf die Probleme aufmerksam zu machen. So fuhr ich in Richtung Stadt und war gerade einem Ozonloch ausgewichen als ich am Straßenrand einen Streifenwagen entdeckte. Auf der Fahrbahn standen mehrere Polizisten und schauten in meine Richtung. Sie mussten von meinem Vorhaben erfahren haben, denn sie hielten gezielt mein Fahrzeug an.
Von Vorkontrollen bei Demonstrationen hatte ich ja bereits gehört, war aber dennoch verwundert, wie schnell sich das rumgesprochen hatte.
Nachdem ich angehalten und aus meinem Wagen gestiegen war, entschloss ich mich zu einer spontanen Sitzblockade auf der Straße. Wenn ich im nach hinein darüber nachdenke, war es keine rationell erklärbare Aktion, eher ein Zwang meines Unterbewusstseins. Ich saß und mein Körper weigerte sich, wieder aufzustehen. Mir widerfuhr das gleiche Schicksal wie Sitzblockierern in Brokdorf oder entlang der Castor -Strecke: Ich wurde durch die Polizisten weggetragen. Auch sie wollten den ernst der Lage nicht verstehen, obwohl ich sie immer wieder darüber aufklärte. Später, auf dem Revier erschien dann endlich ein Vernünftiger Mensch. Er hörte sich mein Problem in aller Ruhe und sichtbar interessiert an und erklärte mir dann, daß er die Anzahl der von mir geretteten Bäume feststellen wolle. Ich hätte den Schutz der Umwelt quasi im Blut und er bräuchte aus diesem Grund etwas davon. Ich war glücklich, diesen verständnisvollen Menschen getroffen zuhaben. Mein Engagement würde amtlich festgehalten und der Nachwelt erhalten! Dafür gab ich ihm gerne mein Blut.
Wenig später befand ich mich zu Fuß auf dem Weg nach Hause. Meinen Wagen hatten die netten Beamten behalten, damit er durch seine Abgase nicht alle meine Bemühungen wieder zerstört, wie sie mir erklärten. Auch haben sie mir fest versprochen, nach dem Recyclingverfahren aus meinem Führerschein ein Flugblatt zur Unterstützung der Rettungsaktion zu machen.
Froh und mit der Gewissheit, etwas großartiges getan zu haben ging ich dann nach Hause.

Unterwegs rettete ich an der Tankstelle noch ein paar Pflänzchen und erinnerte mich an eine alte Weissagung der Indianer:

Erst, wenn die letzte Ölplattform versenkt,
die letzte Tankstelle geschlossen,
das letzte Auto stillgelegt,
die letzte Autobahn begrünt ist,
werdet Ihr feststellen, daß Greenpeace nachts kein Bier verkauft.

In diesem Sinne wünsche ich einen frohen Tag. Ich geh jetzt nochmal’ n bisschen Urwald retten.

Fundort.


Dunkle Farben brauchen weniger Energie als helle

Sonntag, 10. Februar, 2008

Helle Farben am Computerbildschirm verbrauchen auf vielen Monitoren mehr Strom als dunkle. Der bekannte Öko-Blogger Mark Ontkush hatte deshalb schon vor Monaten die Suchmaschine Google aufgefordert, ihren Hintergrund von Weiß auf Schwarz zu ändern, weil dadurch weltweit hunderte Megawatt Strom gespart werden könnten.

Ansich keine schlechte Idee. Aber wäre es nicht viel effektiver, wenn man in Windows einen Blackscreen anstatt eines Bluescreens einführen würde? Sämtliche Energieprobleme der Erde wären gelöst ;-)

Die Realität sieht leider anders aus. Frau Merkel wird immernoch mit einem 760Li zur Arbeit gefahren, während sie von bestimmt einem Kubikmeter Hubraum auf Staatsbesuchen eskortiert wird. Solange sowas nicht mit z.B. einem Toyota Prius stattfindet, kann man die Klimapolitik doch eh nicht ernst nehmen. Und so lange werde ich auch mit einem Kickdown zum Bäcker fahren.

Wäre ja genau das gleiche wie wenn man die NPD ernst nehmen würde, deren Leute in ihren Wahlspots mit Chucks und Made in Hungary-Klamotten auftreten und dann irgendwas von „Erhaltung des deutschen Blutes“ faseln.

So, und zum Abschluss hier noch mein Beitrag zum Klimaschutz:

Black

Hausaufgaben sind für die Katz’

Donnerstag, 7. Februar, 2008

Eine Studie der TU Dresden belegt:
Hausaufgaben sind sinnlos, verschlechtern schlechte Schüler nur und verbessern gute nicht unbedingt.

zum Artikel


Für was Forscher alles bezahlt werden….

Mittwoch, 9. Januar, 2008

Nein, diesmal lautet es nicht „Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass…“ sondern Taiwanesische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Schweine zum leuchten gebracht werden können.

Klick mich, ich bin ein verwunschener Link.

Völligst bekloppt, leuchtende Schweine… Wie wärs, wenn die die gleiche Genmanipulation zum Beispiel für Bierflaschen (sind doch organisch, oder?) durchführen würden, damit man im Suff seine Flasche wiederfindet?

Noch was interessantes:

Hund erschießt Herrchen. Alles klar. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass da was nicht stimmt. Ich wette, da war noch jemand dabei, der den Typ wirklich erschossen hat und hats auf den Hund geschoben, damit er die Lebensversicherung kassieren kann. Und weil er genau weiß, dass er in den USA lebt (so intelligent scheint er zu sein), denkt er, alle würdens dem Hund abkaufen ;-)

An die Leine!

Das nenne ich Ignoranz

Montag, 3. Dezember, 2007

Wenn man bedenkt, was ich als Wallpaper hab (ersichtlich im letzten Post):

Mein Vokabeltest


Impressionen vom Waldgeist

Samstag, 10. November, 2007

One word:

Mächtig. Mächtig viel Holz.

Speisekarte Waldgeist

Die Speisekarte verrät schon einiges. Rumpsteak von 600 Gramm – aber nur als Vorspeise. 1,2 Kilo gibts auch noch…

Schnitzel Waldgeist

So sieht das ganze dann aus, nachdem man sich ein halbes Schnitzel (halbes Schwein) bestellt hat. Costa Quanta 9,20,- €. Adäquat. Geschmacklich (man mag es bei dem Preis gar nicht vermuten) durchaus empfehlenswert.

Tisch Waldgeist

So sieht dann der Tisch mit ein bisschen Fleisch und Pommes aus.

Total kaputt Waldgeist

Und so sieht man aus, nachdem man fast ein halbes Rahmschnitzel geschafft hat (man munkelt, er würde beten).

Waldgeist Reste

So, und das wären dann die Reste vom halben Schnitzel.  „Damit kann man immernoch halb Afrika ernähren“ schallte es über den Tisch…

Nun gut, hier ein Video nach der Schlacht:

Und hier noch eine Reportage mit Paul Panzer über den Waldgeist in Hofheim (wir waren in Taunusstein):

Ach ja, Reservierungen macht man unter der Hofheimer Nummer.


Juhu! Es leben die Vorurteile!

Mittwoch, 26. September, 2007

Yeah, Alkoholverbot für Jugendliche! Die Herren haben wirklich ‘n Rad ab. Hintergrund ist ein neuer Trend unter Jugendlichen. Das sogenannte „Koma-Saufen“: Trinken bis zum Umfallen. Ah ja. So ist das also. Jugendliche konsumieren Alkohol in großem Maße schließlich erst seit wenigen Jahren. Trendbedingt. Früher war das ja anders. Da wurde zwar auch Alkohol getrunken, aber mit Disziplin und Verstand. Nach drei bis vier Bier war für einen 16-Jährigen Schluss, das hat er sogar selbst eingesehen. Aber heute, wo die Jugend nach und nach am Verwahrlosen ist, ist die ganze Geschichte ausgeartet und zum Exzess geworden. Unterbinden muss man das!

- Die Wahrheit sieht leider anders aus. Besoffene Punks, die abends um 18 Uhr im Stadtpark rumgröhlten, Kneipentouren von 16-Jährigen, Besäufnisse auf Partys, all das hat es vor mehr als 10 Jahren auch schon gegeben. Nur hat keiner danach geschrien, es würde sich alles in die falsche Richtung entwickeln. Irgendwie entwickelt sich alles falsch. Wir seien durch die Erderwärmung bedroht, Vogelgrippe soll ein ernsthaftes Problem für die Menschheit sein, die Terrorgefahr steigt immer weiter und deswegen muss man Flugzeuge abschießen dürfen.

Jetzt mal ganz im Ernst. Wenn hier WIRKLICH was schief läuft, dann in der Politik. Die denken sich doch echt nur Schund aus. Ehe auf Zeit, die bereits genannte Abschussdebatte, Onlinedurchsuchungen, um nur ein paar Krankheiten zu nennen. Was kommt als nächstes? Gummibärchen ab 18? FSK 18 für Tom & Jerry?

Was auch immer ihr vorhabt, liebe Politiker, bitte ERST denken und DANN reden. Den ein oder anderen Politiker könnte man sonst als begnadeten Kabarettisten ansehen.

Stoiber


Von der Karriere eines Elchs

Sonntag, 23. September, 2007

Oder: von 0,037 zu 8 Megapixel.

So, bald ist ja wieder Kerb daheim. Vom 6.10. bis 07.10. Huch, schon in zwei Wochen. Hehe, jaaa die Zeit vergeht… Jedenfalls brauchen wir armen Seelen Geld zum Saufen. Wo kriegen wir das her? Saufen lassen. Wo kriegen wir die Leute her? Werben:

Werdegang eines Elchs

Und wer hats gemacht? Nein, nicht ich. Zumindest nicht allein. Die Hauptarbeit hat mir mein Bruder abgenommen, nämlich das Vektorisieren. Danke an dieser Stelle! So, dann hab ich noch nen hübschen Hintergrund und Text draufgebabbt und weitergegeben zum drucken lassen. Jetzt ziert der besoffene Elch die Wingsbacher Ortseinfahrt. Man munkelt, dieses Werk sei künstlerisch wertvoller als manch andere Dinge, die sich Kunst schimpfen. Pilger soll es auch schon geben. Herrje… Ist auf jeden Fall ne Begegnung wert.

Ha, Wortwitz!