… „contemno schäublum ergo sum“ heißen. Zumindest, wenn man davon ausgeht, dass die Römer Schäuble kannten und der Name unter die o-Deklination fällt.
Jedenfalls bringt der gute Mann einen Kracher nach dem anderen. Sein neuestes Projekt, das ich diesmal aber nicht ihm alleine zuschreiben will, ist die Tatsache, dass die Partei Die Linke weiterhin unter Beobachtung des Bundesamts für Verfassungsschutz stehen wird.
Was dahintersteckt, ist glasklar: Die Linke ist eine Partei, genauso wie die NPD, die großen deutschen Parteien wie der CDU, SPD, den Grünen und der FDP nicht passen, weil ihre Politik auf einer grundlegend andere Weltanschauung basiert. Diese widersetzt sich in großen Teilen der derzeit vorherrschenden Staatsform sowie Regierungsform und deshalb muss Die Linke „unter Beobachtung stehen“. Das Ziel des ganzen ist natürlich, irgendwann die ganze Partei verbieten zu wollen, so wie man es bei der NPD vorhatte, was aber aus meiner Sicht glücklicherweise gescheitert ist.
„Glücklicherweise?!“. Ja, glücklicherweise. Zweifelsohne ist die NPD genau wie Die Linke eine Partei, unter deren Führung Deutschland ins Verderben getrieben wird. Aber was wäre das für eine Politik, wenn es nur ein Meinungsbild gäbe, das als „richtig“ gilt? Wir würden uns ins 17. Jahrhundert zurückbewegen und einer absolutistischen Herrschaftsform nähern. Und dann hätte sich der Wähler, wenn er sich all das gefallen ließe, ins eigene Fleisch geschnitten, wenn er irgendwann zu dem Schluss kommen sollte, dass die gegenwärtige Politik eine gar nicht so gute ist, die andere viel besser machen könnten. Andere? Welche anderen? Deren Disqualifikation hat sich der Wähler doch gerade erst gefallen lassen. Arschgeleckt.
Kommen wir zu dem Schluss, dass die Regierung um ihren Status bangt, nicht kritikfähig ist (Kritik ist der Aufstieg der Linken) und ebenso wie eigentlich alle anderen Parteien auch nicht wählbar ist.







